Agrar-Jobs

Das Karriereportal von Proplanta speziell für die Agrarbranche startete im Oktober 2013 unter www.agrar-jobportal.de. Es offeriert die aktuellsten Agrar-Jobs bzw. Stellenangebote in der Landwirtschaft und bietet umfassende Informationen zum Agrarstudium, die grünen Berufe sowie Auslandserfahrungsberichte, wertvolle Bewerbungstipps, Karriere-News u.v.a.m. Das Agrar-Jobportal ergänzt damit den in 2007 initiierten AgrarStellenmarkt von Proplanta und das dazugehörige Online-Journal um weiterführende Informationen zum Thema Beruf und Karriere im grünen Bereich.

Weiterhin listet der virtuelle Agrar-Campusführer im Karriereportal für die Landwirtschaft alle Agrarstudiengänge und ist behilflich bei der Suche nach Vertiefungsrichtungen. Wer auf der Suche nach Ausschreibungen von Doktorarbeiten ist, wird ebenfalls im Agrar-Jobportal fündig. Nach einer kostenfreien Registrierung können außerdem Stellengesuche platziert werden.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Agrarbereich

Wer beruflich up to date bleiben will oder seine Karriere ausbauen möchte, ist gut beraten, entsprechende Fortbildungen und Weiterbildungen zu besuchen. Wer sich über Lehrgänge und Seminare im Agrarbereich informieren möchte, findet jetzt zahlreiche Anbieter dafür im Agrar-Jobportal, dem Karriereportal von Proplanta. Per Klick werden die Angebote übersichtlich tabellarisch aufgelistet und zudem auf einer Karte visualisiert.

„Ständige Weiterbildung stellt den Schlüssel dar zur Verbesserung der eigenen beruflichen Kompetenz und zum Betriebserfolg eines Unternehmens“, betont Proplanta-Geschäftsführer Dr. Jörg Mehrtens. Daher sei es Proplanta ein Anliegen gewesen, nach den Steckbriefen zu den Grünen Berufen und den Informationen zum Agrarstudium auch über die Fortbildungsoptionen zu berichten.

Landwirtschaftliche Fortbildungen erhalten oder erweitern die in der Ausbildung erworbenen beruflichen Kenntnisse und werden in der Regel durch einen entsprechenden Abschluss bescheinigt. Hierbei kann es sich um die Meisterprüfung oder um andere, oft fachschulische Bildungsgänge handeln. Manche Berufe wie die des Klauenpflegers, des Herdenmanagers oder des Greenkeepers lassen sich nur über entsprechende Fortbildungsgänge erreichen.

Lehrgänge und Kurse zur Weiterbildung vermitteln in der Berufspraxis nötige Kenntnisse, von der Unternehmensführung über Büroorganisation bis hin zum Umgang mit der Motorsäge. Da sich die beruflichen Anforderungen fortlaufend ändern, stellt Weiterbildung auch für Landwirte ein absolutes Muss dar. Fachwissen ist zwar wichtig, doch heute bei weitem nicht mehr genug. Besonders als Betriebsleiter sind auch andere Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenzen, Verhandlungsgeschick, Motivation oder Medienkompetenz gefragt. Weiterbildungen können zum Beispiel im Bereich Mitarbeiterführung, Marketing, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit schulen. Auch ein spezieller Computerkurs, ein Rhetorikseminar oder der Besuch eines Kurses zur Rückenschule können für den Arbeitsalltag wertvolle Hilfestellung geben. (Pp)

Agribusiness  - Es mangelt an qualifizierten Arbeitsplätzen

Unternehmen und Institutionen der Agrarbranche wird es zukünftig schwerer fallen, geeignete Fach- und Führungskräfte zu finden. Davon gehen zumindest die Arbeitgeber selbst aus. Wie aus einer aktuellen Studie des Instituts für Agribusiness in Gießen hervorgeht, die der Berufsverband Agrar Ernährung Umwelt (VDL) in Auftrag gegeben hatte, reicht die Zahl der Bewerber zwar aus; die Kandidaten allerdings erfüllen oftmals nicht die Anforderungen an persönlichen und sozialkommunikativen Kompetenzen.

Darüber hinaus bemängeln die Unternehmen ein fehlendes Verständnis der Bewerber für ökonomische Zusammenhänge. Zudem seien die Kandidaten oftmals nicht bereit, in weniger attraktiven Unternehmensbereichen wie dem Vertrieb zu arbeiten. Praktika und Berufserfahrung nehmen für die Arbeitgeber dagegen nur eine untergeordnete Stellung ein.

Die Autoren der Studie empfehlen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Berufseinsteiger sowie Angebote speziell für weibliche Mitarbeiter mit Kindern, um eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen und somit einen größere Zahl an möglich Angestellten zu haben. Außerdem mahnen sie langfristig Änderungen im Bildungssystem an. Im Fokus der Absolventen stünden heute Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance, heißt es weiter. Nichtmonitäre Anreize durch die Unternehmen gewännen daher an Bedeutung, nicht nur, um Mitarbeiter zu finden, sondern vor allem, um sie im Unternehmen zu halten. VDL-Präsident Markus Ebel-Waldmann sprach von wichtigen Erkenntnissen, denen Taten folgen müssten. Er kündigte an, den dafür nötigen Dialog zu fördern und notfalls auch einzufordern. (AgE)
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