Bewerbungstipps

Schlechter Online-Ruf kann eine Bewerbung scheitern lassen
Ob als Schüler, Elternteil, Job-Bewerber oder Rentner, für jeden ist das Online-Auftreten wichtig, denn bei jeder Online-Aktivität hinterlassen Nutzer bewusst oder unbewusst jeden Tag Spuren, die langfristige Folgen haben können.

71 Prozent der deutschen Personaler sind der Ansicht, dass ein positives Online-Profil die Chancen einer Bewerbung stark oder zu einem gewissen Grad erhöht. Rund 60 Prozent der Personalchefs recherchieren nach Informationen zu Bewerbern im Internet.

Bewerbern scheint dieser Sachverhalt jedoch oft nicht bewusst zu sein. Laut Studien achten viele Internetnutzer nicht auf ihre Online-Reputation, wenn es um das Hochladen von Inhalten wie privaten Fotos, Videos und Texten in Sozialen Netzwerken geht. Immerhin hätten 70 Prozent der Befragten es noch nie bereut, etwas online gestellt zu haben, und mehr als drei Viertel denken, dass sie ihren Online-Ruf zu einem gewissen Grad unter Kontrolle haben.

Diese Sorglosigkeit kann jedoch Folgen haben: denn 16 Prozent der Personaler haben schon einmal einen Kandidaten aufgrund eines unvorteilhaften Online-Profils abgelehnt. Experten raten daher, auf persönliche Äußerungen in Communities zu achten bzw. Inhalte durch entsprechende Datenschutzeinstellungen zu schützen. Sollten unerwünschte Inhalte nachträglich gelöscht werden, so ist der Administrator des Boards der richtige Ansprechpartner.

Personaller nutzen vor allem zur Überprüfung potenzieller Jobanwärter Xing (69 %), Facebook (57 %) und StudiVZ (28 %). Aber auch der allgemeinen Websuche über Google und eventuell vorhandenen Blogs der Bewerber kommt mit 63 Prozent der Nennungen eine immer größere Bedeutung zu.





Die Todsünden der Bewerbungsschreiben
Mehr als einen Tippfehler sollte sich kein Jobanwärter erlauben, da sonst seine Bewerbung bei rund einem Drittel der Personaler im virtuellen Papierkorb landet. Ab drei Fehlern sind es bereits 70 Prozent der Mappen, die aussortiert werden. Lediglich 9 Prozent der Personaler waren Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal.

Rangliste der Todsünden

Platz 1
Name, Firmenadresse oder Firmennamen falsch geschrieben (69 % Nennungen)

Platz 2
Jargonhafte Sprache im Anschreiben (64 % Nennungen)

Platz 3
Schreibfehler (53 % Nennungen)


Wann darf ich mich nach dem Stand der Bewerbung erkundigen?
Fast die Hälfte der Personaler empfiehlt eine Wartezeit von mindestens zwei Wochen, 30 Prozent halten gar drei bis vier Wochen für eine angemessene Frist.

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