Karriere-Tipps

Wissensmanagement (c) Kurhan - fotolia.com

Vitamin B - das A und O für die Karriere
Wissen und Fleiß genügen schon längst nicht mehr, um erfolgreich im Beruf zu sein. Neben Leistung und Produktivität bestimmen hauptsächlich Kooperations- und Netzwerkbeziehungen den Verlauf von Hochschulkarrieren. Merke: Netzwerke sind keine Seilschaften. Sie basieren auf einem freiwilligen Zusammenschluss und dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Diese Tipps sollten Sie beim Knüpfen von Netzwerken beherzigen:

Zeit lassen beim sich kennen lernen
Gute Netzwerke entstehen nicht von jetzt auf nachher, sondern brauchen Zeit und müssen langfristig gepflegt werden. Folglich sollte mit dem Aufbau des Netzwerkes so früh wie möglich begonnen werden.

Geben und Nehmen Lassen
Lassen Sie andere an Ihren Erfolgen und Kontakten partizipieren. Geben Sie gerne, jedoch ohne leichtsinnig zu sein. Fragen Sie bei anderen um Rat und Unterstützung nach. Wichtig: Bedanken Sie sich, wenn Sie Hilfe oder Informationen erhalten haben. Höflichkeit, Zuverlässigkeit und echte Wertschätzung sind wichtige Faktoren beim Netzwerken.

Kontakte nicht dem Zufall überlassen
Setzen Sie sich konkrete und realistische Ziele. Wo stehen Sie gerade beruflich und was möchten Sie erreichen? Welche Unterstützung können Sie dabei benötigen? Nicht zu vergessen: Was können Sie im Gegenzug anbieten? Überlassen Sie Kontakte nicht Ihrem Zufall. Horizontale Kontakte sind ebenso wertvoll wie vertikale. Bedenken Sie, dass ganz große Kontakte auch über Umwege erreicht werden können. Knüpfen und pflegen Sie lieber Kontakte mit Gleichgesinnten und greifen Sie nicht zu hoch.

Gemeinsame Ziele und Synergieeffekte
Obwohl Netzwerke grundsätzlich auf Sympathie und Wertschätzung basieren, sind gemeinsame Ziele und Synergieeffekte die Prämisse, um erfolgreich miteinander zu kooperieren.

Soziale Kompetenzen fördern
Netzwerke funktionieren über Begegnungen mit anderen Menschen und dem gegenseitigen Austausch. Entwickeln Sie Ihre kommunikativen Fähigkeiten weiter. Werden Sie sensibel für die Bedürfnisse der anderen. Sprechen Sie über sich und hören Sie aufmerksam zu, wenn andere Ihnen etwas erzählen.

Learning-by-doing
Statt schlaue Bücher zu wälzen sollten Sie jegliche Gelegenheit nutzen, mit Kollegen und Kolleginnen in Kontakt zu kommen. Werden Sie Mitglied in Fachgesellschaften Ihrer Disziplin und besuchen Sie Vorträge, Tagungen und Kolloquien.


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